
Für Unternehmen: Checkliste für die Planung einer Kooperation
Kooperationen mit Schulen können vielfältig sein. Die Intensität der Zusammenarbeit hängt davon ab, welche Ressourcen im Betrieb zur Verfügung gestellt werden können und welche Ziele verfolgt werden. Deshalb ist eine gute Planung und Vorbereitung einer Kooperation auch für die Betriebe wichtig. Die Industrie- und Handelskammern Schleswig-Holstein haben für Unternehmen eine Checkliste für die Konzeption von Schulkooperationen erarbeitet. Diese bietet in knapper Form einen Überblick, welche Aspekte bei der Anbahnung einer Kooperation mit Schulen bedacht werden sollten.
Unternehmen unterstützen Schulen
Mehr als 70 Prozent der Ausbildungsbetriebe arbeiten bereits mit Schulen zusammen. Dies besagt eine Umfrage der Industrie- und Handelskammern unter mehr als 8.000 Ausbildungsbetrieben. Das am häufigsten genannte Angebot sind dabei die Schülerpraktika. Mit ihrer Hilfe soll Schülern die Berufswahl erleichtert werden. Sie erhalten Einblicke in die betriebliche Praxis und können so besser einschätzen, welche Berufe sie wählen wollen oder ob sie den Anforderungen in ihrem "Traumberuf" gewachsen sind.
tecnopedia Tipp: Inserieren Sie kostenlos im IHK Praktikumsportal Praktikant24 nicht nur Ihre Schülerpraktika! Hier finden Sie auch Studenten, die bei Ihnen Ihre Abschlussarbeit schreiben wollen, sowie alle relevanten Informationen rund ums Studieren und Lernen mit Praxisbezug, also zur Ausbildung und zum (dualen) Studium.
Neben den Schülerpraktika unterstützen Betriebe Projekttage und -wochen, bieten den Betrieb als Lernort an oder gestalten den Unterricht mit. Auch Schülerfirmen werden unterstützt. Das Interesse an dauerhaften Kooperationen mit Schulen nimmt bei den Unternehmen zu. Sie sehen die Zusammenarbeit mit Schulen als Chance, frühzeitig geeigneten Nachwuchs zu fördern und Schülerinnen und Schüler den Übergang in die Ausbildung zu erleichtern.

Der Ausbildungspakt beginnt in der Schule
Im Nationalen Pakt für Ausbildung ist auch das Angebot der Wirtschaft enthalten, die Schulen bei der Verbesserung der Ausbildungsreife der Schulabgänger zu unterstützen.
Das gemeinsame Ziel von Regierung und Wirtschaft lautet, "in enger Zusammenarbeit mit den Ländern allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen ein Angebot auf Ausbildung zu unterbreiten". Zur Stärkung von Berufsorientierung und Ausbildungsreife haben die Paktpartner einen Handlungsleitfaden erarbeitet. Dieser Leitfaden ist eine Hilfe für Betriebe und Schulen, die kooperieren wollen. In ihm sind Anregungen für Kooperationen enthalten, aber auch Anleitungen, Checklisten, Muster für Kooperationsverträge usw. Den Handlungsleitfaden gibt es als CD-ROM. Er ist aber auch im Internet unter folgendem Link verfügbar:

IHKs koordinieren Schule-Wirtschaft-Kooperationen
Die Industrie- und Handelskammern bieten den Schulen in ihrer Region selbst vielfältige Möglichkeiten zu Kontakten mit der Wirtschafts- und Arbeitswelt an. Sie fördern den Wirtschaftsunterricht in Schulen mit Unterrichtsmaterial, veranstalten Ausbildungsmessen und Elternabende zur Berufswahl, organisieren Lehrerpraktika in Betrieben und bieten Fortbildung an. Für die Verbesserung der Ausbildungsreife konnten sie viele Betriebe gewinnen, die sich engagieren, um die Chancen von leistungsschwächeren Jugendlichen auf dem Ausbildungsmarkt zu erhöhen. In der Publikation "Kooperationen zwischen Wirtschaft und Schule" werden über 500 Projekte und Initiativen kurz vorgestellt. Und damit auch Nachahmer von bereits gemachten Erfahrungen profitieren können, ist zu jedem der Einträge ein Ansprechpartner vermerkt. Die Broschüre kann kostenpflichtig bestellt werden unter:

