
Kluge Köpfe gesucht – Technikberufe haben Zukunft
Die Chancen, als Ingenieur oder mit einem technischen Ausbildungsberuf Karriere zu machen und einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, waren nie so groß wie heute. Schon jetzt haben rund 40 Prozent der Industrieunternehmen große Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden.

Duale Ausbildung – stark durch Praxis
Die duale Ausbildung ist für die Unternehmen in Deutschland seit Jahrzehnten eine bewährte Quelle für ihren Fachkräftenachwuchs.
Die Berufsausbildung im dualen System läuft auf zwei Gleisen: Ein Betrieb übernimmt die berufspraktische Ausbildung. An drei bis vier Tage in der Woche lernen die Auszubildenen hier, was später Kern ihrer beruflichen Tätigkeit sein wird. Berufstheorie und allgemeines Wissen werden an ca. zwei Tagen wöchentlich oder im Blockunterricht in der Berufsschule vermittelt.
Derzeit gibt es rund 350 anerkannte Ausbildungsberufe in Deutschland, von denen ca. 270 in den Bereich der Industrie- und Handelskammern fallen. Bundesweit geltende Ausbildungsordnungen legen die Standards der Ausbildung fest. Sie garantieren, dass die Ausbildung in Flensburg das gleiche Niveau hat wie die in Freiburg. Wer seine Ausbildung abgeschlossen hat, ist dadurch im gesamten Bundesgebiet berufsfähig und mobil.

Berufe mit Potenzial
Technische Berufe - lernen Sie sie kennen

Sprungbrett - Mathematik in Ausbildungsberufen
Nicht nur im Mathe- und Physikstudium hat man nach dem Abitur mit Mathematik zu tun, auch in vielen Ausbildungsberufen spielt Schulmathematik eine zentrale Rolle.

Die IHKs beraten
Die Ausbildungsberater der Industrie- und Handelskammern sind Ansprechpartner für alle an der Berufsausbildung beteiligten Personen, z. B. Betriebe, Lehrlinge, Lehrer und Eltern bspw. zu den Themen Wahl des Ausbildungsberufs, Jugendarbeitsschutz, Schwierigkeiten in Betrieb oder Berufsschule, Zwischen- und Abschlussprüfungen. Den passenden Ausbildungsberater in Ihrer Region finden Sie über den IHK-Finder des DIHK.

Weiterbildung
Absolventen mit Fortbildungsabschlüssen Fachwirte, Meister oder Technische Betriebswirte (IHK) sind in den Unternehmen geschätzte Mitarbeiter.
Mit einer Fortbildung bei einer IHK steht dual Ausgebildeten und Quereinsteigern ein Karrieresystem zur Verfügung, das auf der Erstausbildung und der beruflichen Praxis aufbaut und zu gefragten Fach- und Führungskräften weiterbildet. Jährlich absolvieren rund 63.000 Menschen in Deutschland eine Prüfung z. B. zum Bilanzbuchhalter, Handelsfachwirt, Industriemeister Metall, Meister für Veranstaltungstechnik oder Betriebswirt bei einer IHK.

Mangel an Ingenieuren
Einen wachsenden Bedarf haben Unternehmen bei Hochschulabsolventen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Ingenieure und Naturwissenschaftler werden vor allem in den klassischen produzierenden Branchen wie der Metall- und Elektroindustrie gesucht, inzwischen durch neue technologische Herausforderungen zunehmend auch in den Dienstleistungsbranchen.
Externe Informationen zu Studienmöglichkeiten:Fachrichtungen und StudienorteDuales Studium (BA/FH)Fördermöglichkeiten

5000 Physiker gesucht
Nach Schätzung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) gibt es derzeit 5000 freie Stellen für Physiker - dies entspricht zwei kompletten Diplomjahrgängen. Dabei gehen die Stellenangebote weit über den klassischen Bereich der Forschung und Entwicklung hinaus. Schon heute arbeiten 26 Prozent der Physiker im Dienstleistungssektor. Dort ist weniger ihr Fachwissen gefordert als ihre Fähigkeit, sich rasch in neue Arbeitsgebiete einarbeiten zu können und analytisch zu denken.
Weitere Statistiken zum Arbeitsmarkt für Physiker/innen finden Sie in Ausgabe 1 des Informationsblattes Physik konkret, das von der DPG herausgegeben wird.


