startseite
|
ihre ihk
|
über uns
|
impressum
|
Suche
|
Service
  • Registrieren
  • Passwort vergessen?
  • Experimente
    • Experimente finden
    • Experimente publizieren
    • ExperiMINTieren
    • Junge Forscher
    • tecnopedia-Forum
  • Lehrmaterialien
  • Unternehmer
    • Mit Schulen kooperieren
    • Unternehmen machen Schule
    • Technik macht Karriere
    • Technik hat Gesichter
  • MINT-Angebote
    • Veranstaltungen finden
    • Veranstaltungen anbieten
    • MINT machen
    • MINT fördern
  • Lehrmaterial finden
  • Lehrmaterial publizieren
  • MINT vermitteln
  • Technik hat Witz
  • tecnopedia Special
Energie-Special
Gesundheits-Special
Darwin-Special
Astronomie-Special
Geschichte der Astronomie
Teleskope
Sternphysik
Das Sonnensystem
astronomische Dimensionen
Astronomie am PC
Bücher
Leben im All
Papierflieger-Special
Brückenbau-Special

Eine Reise durchs Sonnensystem

Zum Sonnensystem gehören alle Objekte, die durch die Schwerkraft an unseren Mutterstern gebunden sind. Neben acht Planeten und 167 Monden sind das zahllose Asteroiden und Kometen sowie die Kleinplaneten jenseits der Neptunbahn. Einige dieser Objekte wollen wir uns einmal kurz aus der Nähe anschauen.

Der Mond

Mond, aufgenommen von der Erde

Wir beginnen mit dem nächstgelegenen Himmelskörper, dem (Erd-)Mond. Er ist neben der Erde der einzige Himmelskörper, den Menschen je betreten haben, erstmals am 21. Juli 1969. Nach der Sonne ist der Mond das zweithellste Objekt am Himmel.
Die Gravitation zwischen Erde und Mond sorgt dafür, dass sich die Rotation des Mondes so lange abgebremst hat, dass wir heute immer dieselbe Seite des Mondes sehen. Erst die sowjetische Raumsonde Luna 3 machte sie mit ihren Kameras erstmals der Menschheit zugänglich.

Die Venus

Venus (Falschfarben), aufgenommen von Magellan

Auf dem Weg nach innen, zur Sonne hin, passieren wir Venus, den „bösen Zwilling“ der Erde: Von der Größe her ist sie mit der Erde vergleichbar. Ihre Atmosphäre besteht jedoch zum größten Teil aus Kohlendioxid und ist erheblich dichter als die Erdatmosphäre. Sie bewirkt auf Bodenhöhe einen Druck, der dem irdischen Druck in über 900 Metern Wassertiefe entspricht. In 50-70 Kilometern Höhe findet sich eine Wolkenschicht aus Schwefelsäure.
Zusammen mit einer Temperatur von knapp 500°C schafft dies eine sehr unwirtliche Umgebung. Trotz oder gerade wegen dieses Umstands bekam die Venus zahlreichen Besuch von Raumsonden. Die frühen Venera-Sonden der Sowjets scheiterten anfangs am hohen Astmosphärendruck, spätere Versionen landeten erfolgreich. Sie und ihre Nachfolgemissionen sammelten zahlreiche Informationen über die bizarre Welt.
Als einer von zwei Planeten rotiert die Venus rückläufig, auf ihr geht die Sonne also im Westen auf und im Osten unter. Diese Rotation ist außerdem sehr langsam, eine Umdrehung dauert 243 Tage. Weil sie dabei auch ihre Position zur Sonne ändert, dauert ein Venustag nicht ganz so lange, aber immer noch 116,75 Erdtage.

Der Merkur

Merkur, aufgenommen von Mariner 7. Bearbeitet von Ricardo Nunes

Nächste Station: Merkur. Ein bräunlicher Gesteinsbrocken, dessen Bahn ungefähr auf drei Fünfteln des Weges von der Erde zur Sonne liegt. Seit der Herabsetzung Plutos zum Zwergplaneten ist Merkur der kleinste Planet des Sonnensystems und neben Venus der einzige ohne Mond.
Bezüglich der Atmosphäre ist der Merkur das völlige Gegenteil zur Venus, denn sie ist dünner als ein auf der Erde mit aktueller Technik erreichbares Vakuum. Auf der Seite, die gerade der Sonne zugewandt ist, wird es ungemütliche 430°C warm, auf der Rückseite ist es dagegen mit -170°C sehr kalt.

Die Sonne

Sonne im Infraroten, aufgenommen von SOHO

Damit sind wir am Zwischenziel angekommen, im Zentrum des Sonnensystems. Rund 5500°C herrschen an der Oberfläche, im Kern sind es über 15 Millionen. Sie stellt 99,8% der Masse des Sonnensystems. Wiederum 70% davon sind Wasserstoff, von dem jede Sekunde 700 Millionen Tonnen zu Helium fusioniert werden. Die dabei freigesetzte Energie wird in Form von Strahlung abgegeben und wärmt unter anderem die Erde.
Auch wenn 700 Millionen Tonnen sehr viel erscheinen, reicht der Brennstoff der Sonne doch noch eine ganze Weile: Erst in rund fünf Milliarden Jahren wird die Sonne das Ende ihres Lebenszyklus erreichen, sich zu einem roten Riesen aufblähen und schließlich als weißer Zwerg vor sich hin glimmen.

Der Mars

Mars, aufgenommen vom Hubble-Weltraumteleskop

Vom Zentrum aus geht es nach außen, an Merkur, Venus und Erde vorbei zum Mars. Der „rote Planet“ ist deutlich kleine als die Erde, die Fallbeschleunigung beträgt nur gut ein Drittel des Wertes auf der Erde – eine 75kg schwere Person hätte also ein scheinbares Gewicht von gut 25kg.
Die rote Farbe wird von Rost verursacht. Ein Tag auf dem Mars dauert nur wenige Minuten länger als auf der Erde. Seine Atmosphäre ist sehr dünn und besteht größtenteils aus Kohlendioxid.
Satellitenbilder von „Flussbetten“ legen nahe, dass es auf dem Mars einmal flüssiges Wasser gegeben habe. 2005 hat die Raumsonde Mars Express der European Space Agency (ESA) große Mengen Wassereis am Südpol entdeckt, auch weitere Sonden haben Hinweise auf Wasser gefunden.
Der Mars stand auf Grund seiner Nähe und seiner im Vergleich zu den anderen Planeten durchaus angenehmen Temperaturen und sonstigen Bedingungen an der Oberfläche schon früh im Fokus der Raumfahrt. 2037 soll nach NASA-Plänen der erste Mensch den Mars betreten.

Der Asteroidengürtel

Auf dem Weiterflug zu Jupiter müssen wir aufpassen, denn wir durchqueren den Asteroidengürtel, in dem bereits 400000 Gesteins- und Eisbrocken entdeckt wurden. Der größte von ihnen ist Ceres und trägt etwa 30% der Gesamtmasse des Asteroidengürtels.

weiter zum äußeren Sonnensystem
_Seitenfunktionen
Seite drucken
IYA-Logo
Impressum - Copyright - Nutzungsbedingungen - Datensicherheit - Kontakt