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„Spardosenrallye“

Die Auszubildenden führen die "Spardosenrallye" in Eigenregie durch und werden gleichzeitig im freien Sprechen, Vortragen und in der Organisation von Veranstaltungen geschult. Eigenschaften, die besonders die Industriekaufleute zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung benötigen, da die Präsentation eines industriell geprägten Aspektes Teil ihrer Abschlussprüfung ist.
Dem theoretischen Teil in Form einer Power-Point-Präsentation, die den Weg von der Anfrage bis zum fertigen Produkt innerhalb des Betriebes beschreibt, folgt ein Rundgang durch den kaufmännischen Bereich, das technische Büro (wo auch die CAD-Anwendung erklärt wird) und durch die Produktion. Der Rundgang besteht nicht nur aus Anschauen und Zuhören. Die Erläuterungen erstrecken sich auf die verschiedensten Abläufe wie z.B. Bohren/Drehen, CNC-Drehen, Tiefziehen, Schweißen, Sandstrahlen, Montage, Prüfstand und Versand und werden von den Fachkräften am Arbeitsplatz gegeben. Häufig ergänzt die begleitende Lehrkraft die Erläuterungen um physikalisches Grundwissen, um den Schüler/-innen zu vermitteln, wo ganz genau sie theoretischen Schulstoff in der Praxis wiederfinden.
Der „Rallye“-Aspekt“ des Rundganges besteht aus dem Erhalt einer Stückliste, die die verschiedenen Lagerorte der einzelnen Teile enthält. Die Jugendlichen müssen dann die Lagerorte herausfinden und die angegebenen Teile sammeln. Danach wird ihnen das Tiefziehen demonstriert, mit dessen Hilfe der Dosenkörper einer Spardose entsteht, sowie das Fräsen des Schlitzes zum Einstecken des Geldes. Die Schüler montieren dann an einer Werkbank ihre Spardose selbst und können Wünsche für eine persönliche Beschriftung äußern. Ferner können sie auf unserem Prüfstand eine Funktionsprüfung eines Ventils durchführen und in unserer Versandabteilung die Spardose verpacken.

Nach Abschluss der Spardosenrallye werden bei einem gemeinsamen Mittagessen noch offene Fragen beantwortet. Zum Abschluss sollen die Schüler/-innen dann in Form eines Fragebogens ein kleines Feedback geben. Bisher fiel dieses Feed-Back durchweg positiv aus. Der Ansatz, die Schüler konkret etwas tun zu lassen, gefiel Schülern wie Lehrern. Einziger Negativpunkt war gelegentlich das lange Stehen, aber auch das ist ein Lernprozess.

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