Exzellente Hochschulen und renommierte Forschungsinstitute
Eine Trumpfkarte in unserer Region ist die Ausstattung mit exzellenten Hochschulen und renommierten, wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen. Im direkten Umfeld der Hochschulen, die innovative Studiengänge anbieten, finden Unternehmen kompetente Partner auf wichtigen Technologiefeldern, so etwa in der Informatik, in der Künstlichen Intelligenz oder in der Mikrosystemtechnik – alles in allem eine Hochschul- und Forschungslandschaft, die optimale Voraussetzungen für Innovation und Technologietransfer schafft und zugleich den Schülerinnen und Schülern in zahlreichen Experimentierlaboratorien ein breites Angebot bietet, sich für Technik begeistern zu können.
Unser Ansprechpartner

Dr. Carsten Meier
Leiter
Stabsstelle für Koordination und Grundsatzfragen
carsten.meier@saarland.ihk.de
Tel. 0681 9520-104
Linkliste
MINT im SaarlandAusbildung Zentrale für Produktivität und Technologie Saar e.V.Ministerium für Wirtschaft und WissenschaftMax-Planck-Institut für InformatikVDI SaarHochschule für Technik und Wirtschaft des SaarlandesUniversität des SaarlandesSaarländischer Verbund für Schülerexperimen- tierlaboratorienSchülerlabor SintecBegeisterung Technik„Rent a Prof.: Prof. in der Schule“ALWIS - ArbeitsLeben, Wirtschaft, Schule e.V.
Projekte im Saarland

Qualifizierte Fachkräfte sind der entscheidende Standortfaktor – auch und gerade im Saarland. Wir sind der festen Überzeugung: Berufe mit Technik und Naturwissenschaften haben nicht nur Zukunft, sie sind die Zukunft! Umso wichtiger ist es, möglichst frühzeitig Interesse zu wecken und neugierig auf naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen zu machen. Diesem Anspruch werden vor allem die Projekte im Rahmen der Initiative „MINT im Saarland“ gerecht. Mitmachprojekte für Schülerinnen und Schüler an der Universität des Saarlandes und an der HTW, Expertentipps von Hochschulen im Unterricht an den Schulen, Schülerbetriebspraktika beispielsweise in der Nanostrukturforschung sowie eine Vielzahl an Wettbewerben und Initiativen. Hierzu zählen insbesondere das Projekt „Begeisterung Technik“ der Festo Lernzentrum GmbH Saar sowie die Initiative „Für Technik begeistern“ des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie oder die Initiative „Technik ist cool“ des Vereins Deutsche Ingenieure im Saarland (VDI), die zur wachsenden Technikbegeisterung der Schülerinnen und Schüler beitragen. Damit wächst die Bereitschaft für eine spätere Ausbildung oder ein Studium im naturwissenschaftlich-technischen Bereich.
Ausgewählte Projekte, Initiativen und Wettbewerbe werden im Folgenden näher erläutert:
Begeisterung Technik – Ein Projekt der Festo Lernzentrum GmbH Saar
In diesem Projekt können Schülerinnen und Schüler Einblick in die große "Welt der Technik" gewinnen, Technik kennen lernen und erfahren, wie man damit umgeht. Außerdem haben sie die Möglichkeit, in eine richtige Fabrik reinzuschnuppern und so auch mal live zu sehen, wie Technik funktioniert. Also nicht nur graue Theorie, sondern Technik greifbar nah!
Zurzeit richtet sich das Angebot ausschließlich an die Schülerinnen und Schüler der Partnerschulen Albertus-Magnus-Realschule, Albertus-Magnus-Gymnasium, Schmelzerwaldschule (Erweiterte Realschule), Ludwigschule (Erweiterte Realschule), Leibniz-Gymnasium und Gymnasium am Krebsberg. Die einzelnen Projektworkshops finden jeweils an 6 Samstagen im Festo Lernzentrum in St. Ingbert-Rohrbach statt. Zur Auswahl stehen die Bereiche Pneumatik und Elektrotechnik.
Der Schülerwettbewerb „Turm³“ der Ingenieurkammer des Saarlands
„Turm³“ ist ein Schülerwettbewerb, unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, der die Jugendlichen in 2 Alterskategorien auf spielerische Weise vor bautechnische Fragen stellt und sie ingenieurtechnische Gesetzmäßigkeiten erkunden lässt. Wettbewerbsziel ist die Planung und der Bau eines 80 cm hohen Wasserturmes, der ab 60 cm Höhe einen Liter Sand (ca. 2 Kilo) in einem beliebig ausgearbeiteten Behälter fassen muss. Als Baumaterialien sind Papier, Balsaholz, Kleber, Schnur und Stecknadeln zugelassen.
Die Projektteams bzw. die begleitenden Lehrkräfte werden gebeten, ihre Teilnahme am Schülerwettbewerb 2008/2009 mit dem Anmeldeformular bis zum 28. November 2008 anzukündigen. Das Turmmodell muss bis spätestens 23. Januar 2009 zusammen mit dem Abgabeformular, einer kurzen Beschreibung sowie einem Bild des Turmes und der Erbauer/Teams bei der Ingenieurkammer des Saarlandes eingereicht werden.
Das Schülerlabor SinnTec
as Schülerlabor SinnTec soll Schülern den Zugang zu moderner Technik am Beispiel der „technischen Sinnesorgane“, der Sensoren, ermöglichen. SinnTec steht dabei für „Sinn für Technik – Technische Sinnesorgane“, und zielt auf den Sachverhalt, dass heute bereits in vielen Alltagsgegenständen Sensoren eingesetzt werden, ohne dass es uns bewusst ist.
SinnTec hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, Schülern der gymnasialen Oberstufe sowie Berufsschülern moderne Technik am Beispiel der (Mikro-)Sensorik näher zu bringen. Die Schüler erhalten zunächst grundlegende Informationen zur Funktionsweise der eingesetzten Sensoren, bevor sie diese selbständig in Betrieb nehmen und in Experimenten erproben. Gleichzeitig soll SinnTec als Schülerlabor an der Universität auch als Einstieg für Schul-Arbeitsgemeinschaften oder individuelle Schülerprojekte, z.B. in Form besonderer Lernleistungen oder Beiträgen zu Jugend forscht, dienen. Interessierte Schulen bzw. Schüler erhalten dazu die universelle Experimentierplattform VenDASys, mit deren Unterstützung die häufig auftretenden Probleme von Schülern (und Lehrern) im Umgang mit Elektronik weitgehend vermieden werden. Dadurch werden schnelle Erfolgserlebnisse ermöglicht. Entstehende Synergien sind dabei ausdrücklich erwünscht: Die entwickelten Experimente sollen im Schulunterricht eingesetzt werden können, um auch bereits Schülern in der Mittelstufe physikalische Grundlagen und ihre technische Nutzbarkeit zu veranschaulichen.
Roberta - eine Erfolgsgeschichte
Mädchen erobern Roboter
Die Robotik bietet einen spielerischen Zugang zur Technik durch Anfassen und Ausprobieren. Mit Hilfe von didaktisch und technisch adaptierten Robotern lernen schon Kinder innerhalb eines Tages Grundkenntnisse der Konstruktion von Robotern bis hin zu deren Programmierung. Sie entwerfen, konstruieren, programmieren und testen mobile, autonome Roboter. Sie erfahren, dass Technik Spaß macht, lernen, wie technische Systeme entwickelt werden und erwerben Kenntnisse in Informatik, Elektrotechnik, Mechanik und Robotik. Diesen Ansatz greift das Projekt "Roberta" auf und entführt Mädchen und junge Frauen in die faszinierende Welt der Roboter. Hier lassen sich Naturwissenschaften, Technik und Informatik spannend und anwendungsnah vermitteln. An echten Robotern! Das Ziel des Projektes ist es, mehr Mädchen und Frauen für Technik, Naturwissenschaften und Informatik zu interessieren und Verständnis für technische Systeme zu wecken.
Schülerexperimentierlabor NanoBioLab
Das Schülerexperimentierlabor NanoBioLab wendet sich an SchülerInnen der Klassenstufen 8 bis 10 und dient der Breitenförderung im Fach Chemie. NanoBioLab besteht offiziell seit Anfang 2003 und hat bisher mehr als 7000 Schülerbesuche zu verzeichnen. Die Praktika, die entweder für ganze Klassen oder für Gruppen besonders interessierter Schülerinnen und Schüler angeboten werden, finden außer in den Schulferien in jeder Woche donnerstags nachmittags statt (gelegentlich zusätzlich auch dienstags). Dabei werden altersgemäß gestellte Aufgaben vorgelegt, die die Jugendlichen durch eigenständiges Experimentieren mit den bereitstehenden Geräten und Chemikalien lösen, ohne vorgefertigte Versuchsanleitungen zu erhalten – lösen. Die Themen werden, nach Absprache mit dem jeweiligen Fachlehrer, dem laufenden Unterricht entnommen.
IHK und ZPT
Markterfolg durch Innovation

In einer wachsenden Zahl von Branchen ist die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren Schlüssel für den Erfolg auf den internationalen Produkt- und Dienstleistungsmärkten. Die IHK Saarland unterstützt die saarländischen Betriebe im Verbund mit der Zentrale für Produktivität und Technologie Saar e.V. (ZPT) durch Information, Beratung und Kooperationsvermittlung bei der Produkt- und Verfahrensinnovation.
Zu den Diensten von IHK und ZPT gehören Informationsveranstaltungen über neue Technologien, die Herstellung gezielter Kontakte zu Hochschulen und wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen, die Vertiefung des Dialogs zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, etwa in den Fördergesellschaften wirtschaftsnaher FuE-lnstitute (z. B. Gesellschaft zur Förderung der Mikrosystemtechnik im Saarland GEMITEC. Gesellschaft der Förderer des Zentrums für Innovative Produktion ZIP) sowie die Vermittlung von Forschungsergebnissen und Kooperationen (z. B. über die DIHK-Technologiebörse).

